Biografie
Musik wurde in meiner Familie schon seit Generationen groß geschrieben. Mein Großvater war ein strenger Klavierlehrer, mein Vater war Organist und passionierter Chorleiter, meine Mutter spielt Klavier und singt in verschiedenen Chören. Alle meine Brüder haben Instrumente erlernt oder sangen in einem Chor. Mein Bruder Michael hat klassisches Schlagzeug und Jazzvibraphon studiert. So gingen aus den vier Brüdern immerhin zwei professionelle Musiker hervor.
Meine Liebe zur Musik war schon sehr früh zu erkennen. Ich besuchte mit Begeisterung als Vierjähriger die Musikalische Früherziehung, und zwei Jahre später habe ich meine Eltern immer genervt, dass sie mich unbedingt pünktlich zum Klavierunterricht fahren sollten, denn ich wollte auf keinen Fall zu spät kommen. Mit sieben Jahren war mir das Klavierspiel alleine wohl zu wenig. Warum ich mich ausgerechnet für ein so schwieriges Zweitinstrument wie Trompete entschieden habe, das weiß ich bis heute noch nicht. Nichts desto trotz habe ich es trotz diverser ansatztechnischer Probleme komplett durchgezogen. Es wurde im Studium sogar mein zweites Hauptfach und es macht mir bis heute sehr viel Spaß, auf dem Flügelhorn lyrische Soli zu spielen, denn der High-Note-Player bin ich nun mal nicht. Unterricht hatte ich bei Ludvik Jablonski, Frank Reichert, Michael Loth, Andreas Martin und Prof. Bernhard Mergner.
Meine Vorliebe für Jazz entdeckte ich in der Oberstufe der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar, an welcher ich 1992 mein Abitur gemacht habe. Dort habe ich in der Bigband unter der Leitung von Alfred Klinger Trompete gespielt, und "Fredi´s" Leidenschaft für Jazz hat mich angesteckt. Am Klavier habe ich währenddessen im klassischen Bereich stetige Fortschritte gemacht. Um mich vielseitiger zu entwickeln, beschloss ich mit 16 Jahren, eine Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker und Chorleiter zu machen (C-Prüfung). Die Orgel-improvisation bei Bernhard Hemmerle war mein bestes Fach - kein Wunder also, dass die Improvisation später den größten Raum in meinem musikalischen Leben einnahm. Nach intensiver Vorbereitung auf das Studium bei Hubertus Weimer, dem ich sehr viel zu verdanken habe, insbesondere was Harmonielehre, Gehörbildung und Tonsatz angeht, habe ich in Weimar von 1993 bis 1998 Jazz studiert. Damit bin ich zwar der Kirchenmusik nicht treu geblieben, aber dennoch der Improvisation. Und auch heute noch kann man mich hin und wieder an diesem einzigartigen Instrument - der Orgel - hören, unverkennbar, wie die Leute sagen. Die Einflüsse des Jazz sind wahrscheinlich auch hier nicht weg zu leugnen.
Am meisten schlägt mein Herz jedoch für das Klavierspiel. Meine Klavierlehrer waren Mathilde Oplustil, Hubertus Weimer, Prof. Leonid Chizhik und Hubert Nuß. Spielpraxis durfte ich in allen möglichen Ensembles sammeln, u.a. in der Bigband "Scrapple from the apple" Niedernhausen, in der Bigband des Jazzclub Limburg, deren Leiter ich einige Jahre war, und welcher ich bis heute noch sehr verbunden bin.
Eine der großartigsten Bands, in denen ich musiziert habe, ist das LJJO Hessen. Hier durfte ich einige der größten Jazzmusiker weltweit kennenlernen und mit ihnen zusammen musizieren - u.a. Albert Mangelsdorff, Ack van Rooyen, Ray Brown, Jeff Clayton.
Im Oktober 1994 machten wir eine Ungarn-Tournee: Konzerte in Budapest (Großer Saal der Liszt-Akademie und Rathaussaal) gemeinsam mit dem Dohnányi-Sinfonie-Orchester Budapest und Sylvia Vrethammar Auftritte bei den Jazz Tagen Szeged und in Miskolc.
Während des Auftritts bei der
Reihe "Jazz im Hof" des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft
und Kunst verlieh Ministerin Christine Hohmann-Dennhard
Biografie Musik wurde in meiner Familie
schon seit Generationen groß geschrieben. Mein Großvater war
ein strenger Klavierlehrer, mein Vater war Organist und passionierter
Chorleiter, meine Mutter spielt Klavier und singt in verschiedenen Chören.
Alle meine Brüder haben Instrumente erlernt oder sangen in einem
Chor. Mein Bruder Michael hat klassisches Schlagzeug und Jazzvibraphon
studiert. So gingen aus den vier Brüdern immerhin zwei professionelle
Musiker hervor. Meine Liebe zur Musik war
schon sehr früh zu erkennen. Ich besuchte mit Begeisterung als Vierjähriger
die Musikalische Früherziehung, und zwei Jahre später habe ich
meine Eltern immer genervt, dass sie mich unbedingt pünktlich zum
Klavierunterricht fahren sollten, denn ich wollte auf keinen Fall zu spät
kommen. Mit sieben Jahren war mir das Klavierspiel alleine wohl zu wenig.
Warum ich mich ausgerechnet für ein so schwieriges Zweitinstrument
wie Trompete entschieden habe, das weiß ich bis heute noch nicht.
Nichts desto trotz habe ich es trotz diverser ansatztechnischer Probleme
komplett durchgezogen. Es wurde im Studium sogar mein zweites Hauptfach
und es macht mir bis heute sehr viel Spaß, auf dem Flügelhorn
lyrische Soli zu spielen, denn der High-Note-Player bin ich nun mal nicht.
Unterricht hatte ich bei Ludvik Jablonski, Frank Reichert, Michael Loth,
Andreas Martin und Prof. Bernhard Mergner. Meine Vorliebe für Jazz
entdeckte ich in der Oberstufe der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in
Hadamar, an welcher ich 1992 mein Abitur gemacht habe. Dort habe ich in
der Bigband unter der Leitung von Alfred Klinger Trompete gespielt, und
"Fredi´s" Leidenschaft für Jazz hat mich angesteckt.
Am Klavier habe ich währenddessen im klassischen Bereich stetige
Fortschritte gemacht. Um mich vielseitiger zu entwickeln, beschloss ich
mit 16 Jahren, eine Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker und Chorleiter
zu machen (C-Prüfung). Die Orgel-improvisation bei Bernhard Hemmerle
war mein bestes Fach - kein Wunder also, dass die Improvisation später
den größten Raum in meinem musikalischen Leben einnahm. Nach
intensiver Vorbereitung auf das Studium bei Hubertus Weimer, dem ich sehr
viel zu verdanken habe, insbesondere was Harmonielehre, Gehörbildung
und Tonsatz angeht, habe ich in Weimar von 1993 bis 1998 Jazz studiert.
Damit bin ich zwar der Kirchenmusik nicht treu geblieben, aber dennoch
der Improvisation. Und auch heute noch kann man mich hin und wieder an
diesem einzigartigen Instrument - der Orgel - hören, unverkennbar,
wie die Leute sagen. Die Einflüsse des Jazz sind wahrscheinlich auch
hier nicht weg zu leugnen. Am meisten schlägt mein
Herz jedoch für das Klavierspiel. Meine Klavierlehrer waren Mathilde
Oplustil, Hubertus Weimer, Prof. Leonid Chizhik und Hubert Nuß.
Spielpraxis durfte ich in allen möglichen Ensembles sammeln, u.a.
in der Bigband "Scrapple from the apple" Niedernhausen, in der
Bigband des Jazzclub Limburg, deren Leiter ich einige Jahre war, und welcher
ich bis heute noch sehr verbunden bin. Eine der großartigsten
Bands, in denen ich musiziert habe, ist das LJJO Hessen. Hier durfte ich
einige der größten Jazzmusiker weltweit kennenlernen und mit
ihnen zusammen musizieren - u.a. Albert Mangelsdorff, Ack van Rooyen,
Ray Brown, Jeff Clayton. Im Oktober 1994 machten wir eine Ungarn-Tournee:
Konzerte in Budapest (Großer Saal der Liszt-Akademie und Rathaussaal)
gemeinsam mit dem Dohnányi-Sinfonie-Orchester Budapest und Sylvia
Vrethammar Auftritte bei den Jazz Tagen Szeged und in Miskolc. Während des Auftritts bei der
Reihe "Jazz im Hof" des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft
und Kunst verlieh Ministerin Christine Hohmann-Dennhardt dem LJJO die
Ehrenurkunde für Kunst und Musik Am 26.
August 1995 wirkte ich mit bei der Produktion der ersten Live-CD des LJJO
Hessen mit dem Titel "Celebration" (Mitschnitte des Galakonzertes
1995 im Kurhaus Wiesbaden und der Ungarn-Tournee im Oktober 1995). Zu
Gast bei diesem Konzert im Rahmen des Rheingau Musik Festivals waren langjährige
Freunde des LJJO Hessen wie Silvia Droste, Sylvia Vrethammar, Bill Ramsey,
Albert Mangelsdorff, Ack van Rooyen, Jiggs Whigham und Thomas Heberer. Unsere Süd-Ost-Asien
Tour im November 1996 durch Singapur, Vietnam, Malaysia und Indonesien
mit den herausragenden Konzerten im Botanischen Garten in Singapur und
in der Town Hall Saigon (nicht nur laut Homepage des LJJO eines der euphorischsten
Konzerte in der Geschichte des LJJO) bleibt für mich ein unvergessliches
Erlebnis! Zwei Jahre später folgte
die Rumänien-Tournee (15. bis 22. November 1998) mit Konzerten in
Sinaia, Bukarest, Craiova und Valcea, einer Fernsehproduktion live im
Großen Sendesaal Bukarest mit Madeline Bell, einem Auftritt in Craiova
zusammen mit der Philharmonie "Oltenia" - "Jazz at the
Philharmonic" mit zwei Orchestern. Später dann sammelte
ich Erfahrungen in der Weimarer Hochschul-Bigband, damals unter der Leitung
von Jörg Achim Keller, in der Band Kayeree (später aBop) sowie
in meiner eigenen Band OnCue, die es beide leider nicht mehr gibt. Mittlerweile bin ich sehr
oft auf der Bühne zu sehen und zu hören, egal ob als Pianist,
Trompeter, Chorleiter oder Sänger beispielsweise mit der Rock-Coverband
bzw. Tanz- und Unterhaltungsband "5028 Lärmpolizei" und
natürlich mit dem Jazzchor "Punkt 8" Bad Camberg, dessen
Dirigent ich seit 11 Jahren bin. Als Chorleiter fungiere ich auch beim
Männergesangverein
"Frohsinn" Niederbrechen 1912 e.V. und beim Gemischten
Chor "CHOuRAGE" Dorndorf. Wer schon mal Konzerte der Westerwälder
Vocalisten oder des Konzertchores Wallmerod besucht hat, der weiß
auch, dass ich als professioneller Begleiter für Solisten und Ensembles
aller Art unterwegs bin. Last but not least sind da noch jede Menge Projekte
mit einzelnen Künstlern wie zum Beispiel Christopher Herrmann, Holger
Fröhlich, Andi Manns, Nicole Jost & Andi Bongard und viele andere. Nach 13-jähriger Lehrzeit
an der Kreismusikschule Limburg (seit 1997) wende ich mich nun beruflich
mehr der Schulmusik zu: seit August 2010 unterrichte ich an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule
in Hadamar das fach Musik im Realschulzweig. Seit August 2007 bin ich
Dozent für Jazzensemble am Landesmusikgymnasium in Montabaur. Am wichtigsten ist mir, mit
meiner Musik anderen eine Freude zu machen. Für mich selbst ist sie
Medizin, Droge, Lebensraum... 
